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"1. Klimafrühstück" im Kossmann-Forum des BigEppel - gesund und ausgewogen!


KlimafrühstückBeim ersten Augenschein sah das Frühstück am Sonntagmorgen im Kossmann-Forum aus wie andere Frühstücks-Büffets auch. „Was hat das Frühstück mit dem Klima zu tun?“, so fragten Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset sowie  Umweltministerin Anke Rehlinger in ihrer Reden anlässlich des 1. Klimafrühstücks in Eppelborn. 

Da ist zum einen die Tatsache, dass alle bei diesem Frühstück angebotenen Produkte von lokalen Anbietern von Lebensmittel stammen. Dies hat mehrere Vorteile: Die Hersteller sind meistens in der Umgebung bekannt, die Wege, die ein Lebensmittel zurücklegen muss, bis es von der Produktion bis zum Verbraucher zu uns gelangt, sind auf ein Minimum begrenzt. Man muss sich vorstellen, wenn Obst oder Gemüse oder gar Fleisch von Übersee oder aus entfernten Ländern den Weg zu uns nehmen müssen, wie viel CO² allein dadurch in die Umwelt geblasen wird. 

Bei dem Frühstück in Eppelborn standen unter anderem Milchprodukte und Backwaren sowie Schinken und Wurst von saarländischen Bio-Höfen auf dem Büfett. „Nicht alles, was wir mögen, wächst hier vor Ort“. Ein Beispiel ist Kaffee. Aber auch hier können wir sozial handeln, in dem  wir Kaffee aus fairem Handel kaufen, meinte die Bürgermeisterin.

Ortvorsteher Berthold Schmitt hatte bereits vor Wochen am Info-Stand der KfD, Katholische Frauen Deutschlands, Ortsgruppe Eppelborn und Calmesweiler erklärt, dass wir künftig bei den Seniorenfeiern in Eppelborn Kaffee aus Fair Trade, also aus fairem Handel kochen werden. Auch Zucker gibt es über diese Organisation Fair Trade, die international die Produktionen vor Ort kontrolliert, die Arbeiter in den Ländern erhalten Löhne, mit denen sie ihre Familien ernähren können. Auch in Eppelborn war über Pastor Andreas Paul, der aus Hierscheid stammt, ein Plantagenarbeiter aus Malawi, der die Projekte aus seinem Land vorgestellt hat.